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Modell Diesellok 2091.07
Stütztenderlokomotive 399.03

Stütztenderlokomotive 399.03 der Baureihe Mh
Im Bild das 1:87 Modell

Die Firma Ferro Train www.ferro-train.com brachte die Baureihe 399 als Messing Kleinserienmodell auf den Markt.

Daten zum Original:
Lokomotiven der Baureiche 399 wurden am Beginn des 20. Jahrhunderts für die Mariazellerbahn gebaut. Nach der Elektrifizierung der Mariazellerbahn 1911 wurden die Lokomotiven auf andere Schmalspurbahnen aufgeteilt. Alle 6 Maschinen der Baureihe sind heute noch erhalten. Die 399.01 fährt auf der Waldviertlerbahn. Die 399.02 und 399.04 sind nicht betriebsfähig in Gmünd hinterstellt. Die 399.05 befindet sich im Privatbesitz in Heidenreichstein. Die 399.06 wurde in den Ursprungszustand rückgebaut und fährt wieder auf der Mariazellerbahn und der "Krumpen". Die 399.03 ist auf der Pinzgaubahn in Betrieb.

Technische Daten zum Original 399.03:
Bauart: D2-h2St
Spurweite: 760 mm
Länge über Puffer: 11665 mm
Achsstand: 8100 mm
Treibraddurchmesser: 920 mm
Laufraddurchmesser: 660 mm
Verdampfungsheizfläche: 78,85 m²
Zylinderdurchmesser: 410 mm
Kolbenhub: 450 mm
Rostfläche: 1,59 m²
Kesseldruck: 13 bar
max. Leistung: ca. 600 PS
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
Gesamtgewicht: 45,1 t
Reibungsgewicht: 30,1 t
Wasser: 5,0 m³
Kohle: 1,92 t
Steuerung: Äußere Heusinger
Überhitzer: Bauart Schmidt
Baujahr: 1906 und 1908
Hersteller: Krauss & Co, Linz

Modell Diesellok 2095

Diesellokomotiven der Baureihe 2095 - hier im Modell

Die Firma Stängl und Salber http://members.aon.at/staengl brachte alle verschiedenen Varianten der Baureihe 2095 als Modell auf den Markt.

Daten zum Original:
Die ÖBB entschlossen sich Mitte der 50er Jahre den Betrieb auf den Schmalspurbahnen vom teuren Dampfbetrieb auf den billigeren Dieselbetrieb umzustellen. 1958 wurde die erste Lokomotive der Baureihe 2095.01 an die ÖBB übergeben. 1960 folgten die Maschinen 2 und 3. Nachdem sich die Maschinen gut bewährt hatten wurden 12 weitere Maschinen bestellt. Von den 15 Maschinen sind derzeit bis auf die Maschinen 2 und 3 noch alle im täglichen Betrieb unterwegs. Auf der Waldviertlerbahn sind derzeit die Maschinen 2095.12 und 2095.14 stationiert.

Technische Daten zu den Originalen 2095.14 und 2095.12:
Hersteller: SGP / Floridsdorf
Baujahr: 1962
Spurweite: 760mm
Länge über Puffer: 10400 mm
Drehgestellachsstand: 1800 mm
Drehzapfenabstand: 4700 mm
Treibraddurchmesser: 900 mm
Achsfolge: B`B`
Motor: Type S12a Ausführung 2095, 4-Takt, 12 Zylinder, Abgasturbolader
Leistung: 440 kW bei 1500 U/min
Getriebe: Hydraulisches Zweiwandler-Turbogetriebe VOITH St. Pölten
Anfahrzugkraft: 98 kN
Dauerzugkraft: 74 kN bei 12km/h
Motorvorwärmung: Webasto-Heizgerät
Stromversorgung: 24 V / 6,5 kW
V max: 60 km/h
Dienstmasse: 30,8 t
Achsdruck: 7,7 t
Zugheizung: keine

Modell Diesellok 2091.07

Diesellokomotive der Reihe 2091
Hier im Bild die 2091.07 als Modell

Mitte der zwanziger Jahre wurden Überlegungen angestellt, wie der Betrieb auf den Schmalspurbahnen kostengünstiger abgewickelt werden kann. Bis zu diesem Zeitpunkt war, bis auf der Mariazellerbahn, Dampflokomotiven im Einsatz. Nach den ersten Erfolgen mit Dieselmotoren wurde Mitte der dreißiger Jahre der Auftrag für die Baureihen 2041. 1936 / 37 wurden die ersten sieben Gepäcktriebwagen an die ÖBB geliefert  erteilt. Die Auslieferung der Gepäcktriebwagen 8 bis 12 erfolgte 1940. Die Maschinen waren auf fast allen Schmalspurstrecken in Österreich im Einsatz. 1953 erfolgte die Umnummerierung auf 2091. Von den zwölf Maschinen sind noch 10 erhalten. Die 2091.01 steht in Lunz am See. Die 2091.02 in Litschau und wird durch eine Privatperson wieder in Stand gesetzt.  Die 2091.03 ist in Mauterndorf im Besitz des Club 760. Die 2091.04 fungiert in Bezau als Ersatzteilspender. Die 2091.05 und 06 sind verschrottet. Die 2091.07 ist in Gmünd, die 2091.08 in Bezau, die 2091.09 in Waidhofen an der Ybbs. Die 2091.10 und 12 sind auf der Döllnitzbahn in Deutschland im Einsatz. Die 2091.11 gehört dem Club Mh.6.

Technische Daten zum Original 2091:
Bauart: 1’ Bo 1’
Spurweite: 760 mm
Länge über Puffer: 10.800 mm
Achsstand fest: 2.400 mm
Gesamtachsstand: 6.200 mm
Treibraddurchmesser: 620 mm
Laufraddurchmesser: 420 mm
Dieselmotor: Type SGP R8 
Zylinderanzahl: 8 Stück
Dieselmotorleistung: 157 kW
Generatoreingangsleistung: 128 kW
Fahrmotoren: 57 kW
nfahrzugkraft 35 kN
Stundenzugkraft 12 kN
Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h
Dienstgewicht: 22 t

Modell Güterwaggon GGd/s 15813

Güterwaggon GGd/s 15813
Im Bild das Modell

Der 4-achsige Güterwaggon wurde 1926 für die Mariazellerbahn gebaut. Die Länge über Puffer beträgt 11.95 Meter. Die Kastenbreite 2,1 Meter. Das Eigengewicht ist 10,5 Tonnen. Die Tragfähigkeit beträgt 15 Tonnen. Der Drehzapfenabstand ist 8 Meter. Der Drehgestell Achsstand ist 1,35 Meter. Von den 4 für die Mariazellbahn gebauten Wagen kamen vor 1947 drei Stück zur Waldviertlerbahn. Die drei Wagennummern waren: 

GGd/s 15812
GGd/s 15813
GGd/s 15814

Dieser Güterwaggon wird auf der Waldviertlerbahn u.a. für den Fahrradtransport verwendet.

Modell Personenwaggon

Schmalspur (760 mm) - Personenwagen im Modell 1:87

Die Firma Liliput www.liliput.de hat sämtliche aktuelle 2-Achser der Waldviertlerbahn als Modell auf den Markt gebracht.

Bild: Das Modell steht auf der Stufe des originalgroßen Personenwagens.
Zweiachsiger, vierfenstriger Wagen in Spantenbauweise.

Modell Personenwaggon

Schmalspur Personenwagen Modell 1:87

Die Firma Liliput www.liliput.de hat sämtliche aktuelle 2-Achser der Waldviertlerbahn als Modell auf den Markt gebracht.


Daten zum Original:
Die einzelnen Wagen wurden nach entlang der Bahnstrecke liegende Gemeinden benannt. Hier im Bild Langschlag (Südast).

Als Personenwagen wurde in den Jahren 1900 bis 1902 zehn Stück angeschafft. 6 Stück dritte-Klassewagen mit der Bezeichnung Ci und 4 Stück 2- und 3-Klassewagen mit der Bezeichnung BCi.

Bezeichnung:                Baujahr:
Ci        250; 251                1900
Ci        320; 321                1900
BCi      110; 111                1900
BCi      160                        1900
Ci        252; 253                1902
BCi      112                        1900

Weiters wurden 4 Stück Post- Dienstwagen angeschafft.

Bezeichnung:                 Baujahr:
DF       520; 521; 522  1900
DF       532                         1904

Alle Personenwagen wurden als achtfenstrige Wagen gebaut. Diese Bauart erwies sich als sehr unstabil, sodass sie im Laufe der Zeit auf vierfenstrige Kästen umgebaut wurden. Die später gebauten Wagen wurden gleich als vierfenstrig gebaut. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Kästen der zweiachsigen Wagen in Spantenbauweise neu aufgebaut und die Innenausstattung  erneuert. Im Laufe der Jahre waren auch Vierachser der Mariazellerbahn auf der Waldviertlerbahn im Einsatz.

Eine genaue Auflistung aller eingesetzter Personenwagen findet man im Buch "Na úzkém rozchodu" von Karel Just. ISBN 80-86765-00-8

Modell Kuenringertaverne

Schmalspur-Kuenringertaverne
Im Bild das Modell 1:87

Die Firma Liliput www.liliput.de hat sämtliche aktuelle 2-Achser der Waldviertlerbahn als Modell auf den Markt gebracht.

Zweiachsiter, vierfenstriger Personenwagen, umgebaut in die "Kuenringertaverne".

Modell Speisewagerl Bi/s 3675

Modell 1:87 des Schmalspur-Speisewagerls Bi/s 3675

Die Firma Liliput www.liliput.de hat sämtliche aktuelle 2-Achser der Waldviertlerbahn als Modell auf den Markt gebracht.

Zum Original:
Zwischen Herbst 1982 und Mai 1983 wurde der Wagen Bi/s 3675 durch die Zugförderstelle Gmünd in einen Buffet-Wagen umgebaut. Bei einer Sonderfahrt am 14. Mai 1983 zur Feier 800 Jahre Weitra wurde der Wagen zum ersten Mal eingesetzt. Als Ehrengast fuhr der damalige Bundespräsident Dr. Kirchschläger mit.

Technische Daten zum Original:
Länge über Puffer: 8,0 m
Achsstand: 3,7 m
Dienstgewicht: 5,0 t

Modell Dieseltriebwagen 5090

Im Bild das 1:87 Modell des Dieseltriebwagens 5090

Zum Original dieser Dieseltriebwagenreihe 5090:

Anfang der achtziger Jahre wurden Überlegungen angestellt, wie der Betrieb auf den Schmalspurbahnen effizienter abgewickelt werden kann. Nachdem auf der Murtalbahn ein Schmalspurtriebwagen erfolgreich in Betrieb war, mieteten die ÖBB den Triebwagen für Testfahrten an. Die Probefahrten wurden im Sommer 1983 auf der Waldviertlerbahn durchgeführt. Da die Probefahrten erfolgreich verliefen, wurden 5 Triebwagen angeschafft.

Die ersten 5 Triebwagen wurden auf der Waldviertlerbahn und auf der Pinzgaubahn eingesetzt. Da sich die Triebwagen sehr gut bewährten, wurden bis zum Jahr 1995 insgesamt 17 Stück gebaut und auf den Schmalspurstrecken der ÖBB eingesetzt. Auf der Waldviertlerbahn verkehrten die Triebwägen  5090.04 und 5090.05  Nach der Einstellung des gesamten Verkehrs im Jahr 2001 wurden die beiden Triebwägen zur Mariazellerbahn überstellt.

Technische Daten zum Original 5090.04:
Bauart: BoBo
Spurweite: 760 mm
Länge über Puffer: 18.300 mm
Achsstand: 12 .130 mm
Treibraddurchmesser: 700 mm
Anzahl der Sitzplätze: 64
Anzahl der Stehplätze: 36
Dieselmotor: Type MAN-D2866 LUE
Zylinderanzahl: 6 Stück
Dieselmotorleistung: 235 kW
Generatoreingangsleistung: 212 kW
Drehgestellmotor Stundenleistung: 2 x 92 kW
Anfahrzugkraft 82 kN
Stundenzugkraft 46 kN

Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Dienstgewicht: 29 t

Modell Schneepflug 98 505-6

1:87 Modell des Schneepflugs 98 505-6