Strecke > Fahrzeuge
Wählen Sie aus den kleinen Bildern links. "Fahrzeuge der Waldviertlerbahn": Textinfo als pdf (32 kb)
Stütztenderlokomotive 399.03 der Baureihe Mh

Stütztenderlokomotive 399.03 der Baureihe Mh

Die Lokomotiven der Baureiche 399 wurden am Beginn des 20. Jahrhunderts für die Mariazellerbahn gebaut. Nach der Elektrifizierung der Mariazellerbahn 1911 wurden die Lokomotiven auf andere Schmalspurbahnen aufgeteilt. Alle 6 Maschinen der Baureihe sind heute noch erhalten. Die 399.01 fährt auf der Waldviertlerbahn. Die 399.02 und 399.04 sind nicht betriebsfähig in Gmünd hinterstellt. Die 399.05 befindet sich im Privatbesitz in Heidenreichstein. Die 399.06 wurde in den Ursprungszustand rückgebaut und fährt wieder auf der Mariazellerbahn und der "Krumpen" (von Obergrafendorf nach Wieselburg). Die 399.03 ist auf der Pinzgaubahn in Betrieb.

Technische Daten: 399.03

Bauart: D2-h2St (D bedeutet: 4 Achsen sind angetrieben und 2 Achsen laufen beim Tender mit)
Spurweite: 760 mm

Länge über Puffer: 11665 mm
Achsstand: 8100 mm
Treibraddurchmesser: 920 mm
Laufraddurchmesser: 660 mm

Verdampfungsheizfläche: 78,85 m²
Zylinderdurchmesser: 410 mm
Kolbenhub: 450 mm
Rostfläche: 1,59 m²
Kesseldruck: 13 bar
max. Leistung: ca. 600 PS

Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
Gesamtgewicht: 45,1 t
Reibungsgewicht: 30,1 t
Wasser: 5,0 m³
Kohle: 1,92 t

Steuerung: Äußere Heusinger
Überhitzer: Bauart Schmidt
Baujahr: 1906 und 1908
Hersteller: Krauss & Co, Linz

Stütztenderlokomotive 399.01 der Baureihe Mh

Stütztenderlokomotive 399.01 der Baureihe Mh

Die Lokomotiven der Baureiche 399 wurden am Beginn des 20. Jahrhunderts für die Mariazellerbahn gebaut. Nach der Elektrifizierung der Mariazellerbahn 1911 wurden die Lokomotiven auf andere Schmalspurbahnen aufgeteilt. Alle 6 Maschinen der Baureihe sind heute noch erhalten. Die 399.01 fährt auf der Waldviertlerbahn. Die 399.02 und 399.04 sind nicht betriebsfähig in Gmünd hinterstellt. Die 399.05 befindet sich im Privatbesitz in Heidenreichstein. Die 399.06 wurde in den Ursprungszustand rückgebaut und fährt wieder auf der Mariazellerbahn und der "Krumpen". Die 399.03 ist auf der Pinzgaubahn in Betrieb.

Technische Daten: 399.01

Bauart: D2-h2St
Spurweite: 760 mm

Länge über Puffer: 11665 mm
Achsstand: 8100 mm
Treibraddurchmesser: 920 mm
Laufraddurchmesser: 660 mm

Verdampfungsheizfläche: 78,85 m²
Zylinderdurchmesser: 410 mm
Kolbenhub: 450 mm
Rostfläche: 1,59 m²
Kesseldruck: 13 bar
max. Leistung: ca. 600 PS

Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
Gesamtgewicht: 45,1 t
Reibungsgewicht: 30,1 t
Wasser: 5,0 m³
Kohle: 1,92 t

Steuerung: Äußere Heusinger
Überhitzer: Bauart Schmidt
Baujahr: 1906 und 1908
Hersteller: Krauss & Co, Linz

Diesellokomotiven der Baureihe 2095

Diesellokomotiven der Baureihe 2095

Die ÖBB entschlossen sich Mitte der 50er Jahre den Betrieb auf den Schmalspurbahnen vom teuren Dampfbetrieb auf den billigeren Dieselbetrieb umzustellen. 1958 wurde die erste Lokomotive der Baureihe 2095.01 an die ÖBB übergeben. 1960 folgten die Maschinen 2 und 3. Nachdem sich die Maschinen gut bewährt hatten wurden 12 weitere Maschinen bestellt. Von den 15 Maschinen sind derzeit bis auf die Maschinen 2 und 3 noch alle im täglichen Betrieb unterwegs. Auf der Waldviertlerbahn sind derzeit die Maschinen 2095.12 und 2095.14 stationiert.

Technische Daten: 2095.14; 2095.12:

Hersteller: SGP / Floridsdorf
Baujahr: 1962

Spurweite: 760mm
Länge über Puffer: 10400 mm
Drehgestellachsstand: 1800 mm
Drehzapfenabstand: 4700 mm
Treibraddurchmesser: 900 mm

Achsfolge: B`B` (D.h. es werden 2 Achsen gemeinsam angetrieben. Die 2095 hat 4 Achsen und 2 werden gemeinsam angetrieben.)

Motor: Type S12a Ausführung 2095, 4-Takt, 12 Zylinder, Abgasturbolader
Leistung: 440 kW bei 1500 U/min
Getriebe: Hydraulisches Zweiwandler-Turbogetriebe VOITH St. Pölten
Anfahrzugkraft: 98 kN
Dauerzugkraft: 74 kN bei 12km/h
Motorvorwärmung: Webasto-Heizgerät
Stromversorgung: 24 V / 6,5 kW

V max: 60 km/h
Dienstmasse: 30,8 t
Achsdruck: 7,7 t
Zugheizung: keine

Tenderlokomotive 298.2 der Baureihe UV

Tenderlokomotive 298.2 der Baureihe UV

Die Lokomotiven der Baureihe 298.2 wurden am Beginn des 20. Jhts gebaut. Da die Leistung der Lokomotiven der Baureihe U für den erwarteten Verkehr auf der Südstrecke der Waldviertlerbahn zu gering war, wurde die Firma Krauss & Co beauftragt, eine leistungsstärkere Maschine zu entwickeln. Es wurde die Baureihe Uv entwickelt. Die ersten beiden Maschinen wurden 1902 an die Waldviertlerbahn geliefert. 1905 wurde die dritte Maschine für die Mariazellerbahn angeschafft. Alle 3 Maschinen sind heute noch erhalten. Die 298.205 ist im Eigentum der ÖGLB www.lokalbahnen.at und wird als Uv.1 auf der Ybbstalbahn-Bergstrecke Kienberg-Gaming - Lunz eingesetzt.

Die 298.206 ist als Denkmal am Bahnhof Langschlag aufgestellt. Somit sind beide Maschinen, die extra für die Waldviertlerbahn angeschafft wurden, erhalten geblieben. Die 298.207 war lange Zeit im Waldviertel eingesetzt und wurde 1998 außer Betrieb genommen. Seit 1999 bemüht sich der Club Mh. 6
www.mh6.at um die Reaktivierung der 298.207. Die Maschine befindet sich im Eigentum der ÖBB-Nostalgie.

Technische Daten: 298.2
Bauart: C1-n2vt
Spurweite: 760 mm
Länge über Puffer: 7.804 mm
Achsstand: 4.000 mm
Treibraddurchmesser: 820 mm
Laufraddurchmesser: 570 mm

Verdampfungsheizfläche: 62,46 m²
Hochdruckzylinder: 320 mm
Niederdruckzylinder: 500 mm
Kolbenhub: 400 mm
Rostfläche: 1.03 m²
Kesseldruck: 13 bar
max. Leistung: ca. 305 PS

Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h
Gesamtgewicht: 27.5 t
Reibungsgewicht: 23,0 t
Wasser: 3,0 m²
Kohle: 1,39 t

Steuerung: Heusinger
Baujahre:
298.205           1902
298.206           1902
298.207           1905
Hersteller: Krauss & Co, Linz

Stütztenderlokomotive 399.04 der Baureihe Mh

Stütztenderlokomotive 399.04 der Baureihe Mh

Die Lokomotiven der Baureiche 399 wurden am Beginn des 20. Jahrhunderts für die Mariazellerbahn gebaut. Nach der Elektrifizierung der Mariazellerbahn 1911 wurden die Lokomotiven auf andere Schmalspurbahnen aufgeteilt. Alle 6 Maschinen der Baureihe sind heute noch erhalten. Die 399.01 fährt auf der Waldviertlerbahn. Die 399.02 und 399.04 sind nicht betriebsfähig in Gmünd hinterstellt. Die 399.05 befindet sich im Privatbesitz in Heidenreichstein. Die 399.06 wurde in den Ursprungszustand rückgebaut und fährt wieder auf der Mariazellerbahn und der "Krumpen". Die 399.03 ist auf der Pinzgaubahn in Betrieb.

Technische Daten: 399.04

Bauart: D2-h2St
Spurweite: 760 mm

Länge über Puffer: 11665 mm
Achsstand: 8100 mm
Treibraddurchmesser: 920 mm
Laufraddurchmesser: 660 mm

Verdampfungsheizfläche: 78,85 m²
Zylinderdurchmesser: 410 mm
Kolbenhub: 450 mm
Rostfläche: 1,59 m²
Kesseldruck: 13 bar
max. Leistung: ca. 600 PS

Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
Gesamtgewicht: 45,1 t
Reibungsgewicht: 30,1 t
Wasser: 5,0 m³
Kohle: 1,92 t

Steuerung: Äußere Heusinger
Überhitzer: Bauart Schmidt
Baujahr: 1906 und 1908
Hersteller: Krauss & Co, Linz

Dieseltriebwagenreihe 5090

Dieseltriebwagenreihe 5090

Anfang der achtziger Jahre wurden Überlegungen angestellt, wie der Betrieb auf den Schmalspurbahnen effizienter abgewickelt werden kann. Nachdem auf der Murtalbahn ein Schmalspurtriebwagen erfolgreich in Betrieb war, mieteten die ÖBB den Triebwagen für Testfahrten an. Die Probefahrten wurden im Sommer 1983 auf der Waldviertlerbahn durchgeführt. Da die Probefahrten erfolgreich verliefen, wurden 5 Triebwagen angeschafft.

Die ersten 5 Triebwagen wurden auf der Waldviertlerbahn und auf der Pinzgaubahn eingesetzt. Da sich die Triebwagen sehr gut bewährten, wurden bis zum Jahr 1995 insgesamt 17 Stück gebaut und auf den Schmalspurstrecken der ÖBB eingesetzt. Auf der Waldviertlerbahn verkehrten die Triebwägen  5090.04 und 5090.05. Nach der Einstellung des gesamten Verkehrs im Jahr 2001 wurden die beiden Triebwägen zur Mariazellerbahn überstellt.

Technische Daten: 5090.04
Bauart: BoBo
Spurweite: 760 mm
Länge über Puffer: 18.300 mm
Achsstand: 12 .130 mm
Treibraddurchmesser: 700 mm
Anzahl der Sitzplätze: 64
Anzahl der Stehplätze: 36
Dieselmotor: Type MAN-D2866 LUE
Zylinderanzahl: 6 Stück
Dieselmotorleistung: 235 kW
Generatoreingangsleistung: 212 kW
Drehgestellmotor Stundenleistung: 2 x 92 kW
Anfahrzugkraft 82 kN
Stundenzugkraft 46 kN

Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Dienstgewicht: 29 t

Schmalspur-Speisewagerl Bi/s 3675

Schmalspur-Speisewagerl Bi/s 3675

Zwischen Herbst 1982 und Mai 1983 wurde der Wagen Bi / s 3675 durch die Zugförderstelle Gmünd in einen Buffet-Wagen umgebaut. Bei einer Sonderfahrt am 14. Mai 1983 zur Feier 800 Jahre Weitra wurde der Wagen zum ersten Mal eingesetzt. Als Ehrengast fuhr der damalige Bundespräsident Dr. Kirchschläger mit.

Technische Daten:
Länge über Puffer: 8,0 m
Achsstand: 3,7 m
Dienstgewicht: 5,0 t

Güterwaggon GGd/s 15813

Güterwaggon GGd/s 15813 - Heute für den Fahrradtransport

Der 4-achsige Güterwaggon wurde 1926 für die Mariazellerbahn gebaut. Die Länge über Puffer beträgt 11.95 Meter. Die Kastenbreite 2,10 Meter. Das Eigengewicht ist 10,5 Tonnen. Die Tragfähigkeit beträgt 15 Tonnen. Der Drehzapfenabstand ist 8 Meter. Der Drehgestell Achsstand ist 1,35 Meter. Von den 4 für die Mariazellbahn gebauten Wagen kamen vor 1947 drei Stück zur Waldviertlerbahn. Die drei Wagennummern waren:
GGd / s 15812
GGd / s 15813
GGd / s 15814

Güterwagen der Waldviertlerbahn allgemein:
Für den Gütertransport wurden insgesamt 63 Wagen angeschafft. Die 63 Wagen teilten sich wie folgt auf: 17 Stück geschlossene und 46 offene Güterwagen.

Die 17 geschlossenen Güterwagen waren Güterwagen vom Typ G mit 2 Achsen.

Die 46 offenen Güterwagen unterteilten sich in folgende Gruppen:
12 Hochbordwagen, Type Jk, 2 Achsen
16 Hochbordwagen, Type Jky, 3 Achsen
18 Drehschemelwagen, Type Jh, 2 Achsen

Auch wurden für den Transport von aufgeschemelten Normalspurwagen 11 Paare Rollschemeln der Type T angeschafft.
Alle Güterwagen wurden zwischen 1899 und 1903 gebaut.
Im Jahr 1926 wurden 3 Stück geschlossene Güterwagen vom Typ GG mit 4 Achsen angeschafft.
Einer dieser Wagen der GGd/s mit der Nummer 15813 ist heute noch als Fahrradtransport-Wagen auf der Waldviertlerbahn in Betrieb.

Ab 1941 wurden vier- und sechsachsige Rollwagen angeschafft, um den Transport der Normalspurgüterwagen effizienter zu gestalten.
Im Laufe der Jahre wurden die verschiedensten Güterwagen auf der Waldviertlerbahn eingesetzt.

Eine genaue Auflistung aller eingesetzter Güterwagen findet man im Buch "Na úzkém rozchodu" von Karel Just. ISBN 80-86765-00-8

Personenwagen

Schmalspur (760 mm) - Personenwagen

Jeder Waggon ist einem Ort entlang der Strecke gewidmet.

Als Personenwagen wurde in den Jahren 1900 bis 1902 zehn Stück angeschafft. 6 Stück dritte Klassewagen mit der Bezeichnung Ci und 4 Stück 2- und 3-Klassewagen mit der Bezeichnung BCi.

Bezeichnung und Baujahr:
Ci        250; 251; 1900
Ci        320; 321; 1900
BCi      110; 111; 1900
BCi      160 ; 1900
Ci        252; 253; 1902
BCi      112; 1900

Weiters wurden 4 Stück Post-Dienstwagen angeschafft.
Bezeichnung und Baujahr:
DF       520; 521; 522; 1900
DF       532; 1904

Alle Personenwagen wurden als achtfenstrige Wagen gebaut. Diese Bauart erwies sich als sehr unstabil, sodass sie im Laufe der Zeit auf vierfenstrige Kästen umgebaut wurden. Die später gebauten Wagen wurden gleich als vierfenstrig gebaut. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Kästen der zweiachsigen Wagen in Spantenbauweise neu aufgebaut und die Innenausstattung  erneuert. Im Laufe der Jahre waren auch Vierachser der Mariazellerbahn auf der Waldviertlerbahn im Einsatz.

Eine genaue Auflistung aller eingesetzter Personenwagen findet man im Buch "Na úzkém rozchodu" von Karel Just. ISBN 80-86765-00-8

Obwohl die Schmalspurbahnen in Österreich von verschiedenen Eigentümern errichtet wurden, waren die Wagen ziemlich einheitlich konstruiert. Der Achsabstand betrug 3,7 Meter, die Gesamtlänge 8 Meter. Die Breite betrug 2,4 Meter mit 2+2 Sitzen. Die Wagen haben Saugluftbremsen und zentrale Zug- und Stoßvorrichtungen.

Personenwagen, Taverne, Speisewagerl

Schmalspur - Personenwagen

Hier im Bild als "Kuenringertaverne" und als "Speisewagerl" im Einsatz.

Alle Personenwagen wurden als achtfenstrige Wagen gebaut. Diese Bauart erwies sich als sehr unstabil, sodass sie im Laufe der Zeit auf vierfenstrige Kästen umgebaut wurden. Die später gebauten Wagen wurden gleich als vierfenstrig gebaut. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Kästen der zweiachsigen Wagen in Spantenbauweise neu aufgebaut und die Innenausstattung  erneuert. Im Laufe der Jahre waren auch Vierachser der Mariazellerbahn auf der Waldviertlerbahn im Einsatz.

Eine genaue Auflistung aller eingesetzter Personenwagen findet man im Buch "Na úzkém rozchodu" von Karel Just. ISBN 80-86765-00-8

Obwohl die Schmalspurbahnen in Österreich von verschiedenen Eigentümern errichtet wurden, waren die Wagen ziemlich einheitlich konstruiert. Der Achsabstand betrug 3,7 Meter, die Gesamtlänge 8 Meter. Die Breite betrug 2,4 Meter mit 2+2 Sitzen. Die Wagen haben Saugluftbremsen und zentrale Zug- und Stoßvorrichtungen.